Gaza-Demo Berlin

Friedensdemonstration unter seltsamen vorzeichen.

Unter dem Motto „Stoppt das Massaker in Gaza“ protestierten heute ungefähr 7500 Menschen in Berlin und zeigten ihren Unmut gegen die Operation Cast Lead der israelischen Regierung. Ihre Motive waren so unterschiedlich wie ihr Erscheinungsbild und dennoch formierte sich eine breite Masse unter diesem gemeinsamen Banner, simultan zu ähnlichen Solidaritätsbekundungen mit dem palästinensischen Volk in anderen Städten.
Ein buntes Gemenge, das das politische Spektrum von Rot bis braun ganz abdecken konnte, zog sich durch ganz Deutschland. Eindrücke.

„Bitte, Brüder, lasst die Frauen und die Kinder nach vorne. Erst dahinter die Männer, in einem Block. Das Kind mit dem Blut hierhin.“
Offensichtlich weiß man hier zumindest, welche Bilder man haben möchte. Der Mann, der über Mikrofon und Lautsprecherwagen versucht, eine möglichst mitreißende Dramaturgie der Demonstration zu erzeugen, ist Ende 50, gutrasiert, wirkt seriös und besonnen. Ich habe mich mit meiner Kamera etwas abseits der anderen Photographen aufgestellt und beobachte, wie die erste Reihe sich aufbaut.
Kinder, die das Peace Zeichen hochhalten rechts, das Kind mit dem Blut links. Letzteres ist eigentlich kein Kind, sondern eine ältere Frau, die ein Bild eines blutenden palästinensischen Kindes mit verbitterter Mine nach oben hält. Man hat im Grunde keine Lust, Vorwürfe zu machen oder mit politischen Spitzfindigkeiten aufzuwarten. Das Bild ist berührend, daran führt kein Weg vorbei, ebensowenig wie man sich ganz verschließen kann, wenn kleine grinsende Kinder einem das Peacezeichen entgegen halten – Palästinensertuch hin oder her.
Dirigieren der Emotionen.

Schon hier wird klar, wie die Stoßrichtung der Demonstration sein wird und worum es geht: Um Befindlichkeiten. Zum einen um ihren Ausdruck, zum anderen um ihre Erzeugung.
Die Menschen die hier stehen, begonnen ganz links bis hin zum rechten Rand, der auch mit mindestens 5 deutschen und einigen türkischen Kameraden vertreten war, sind geeint darin, dass sie es nicht länger ertragen zuzusehen, wie Menschen sterben.
Es sind Menschen, die ihre Menschlichkeit in dem Moment entdecken, in dem Israel zurückschlägt.
Vielleicht ist das ein Zufall, vielleicht ist es kein Betroffenheitsgelärme um sich vor tatsächlichen Lösungen zu drücken, vielleicht hat es nichts mit deutschen Befindlichkeiten zu tun. Vielleicht geht es hier um Frieden.
Fragen, die sich einem immer wieder aufdrängen – allzu empfänglich ist man noch für die Gewalt der Bilder, in denen der Konflikt inszeniert wird… Gewalt, die letztlich nur die Realität abbildet und doch stets nur eine Seite der Medaille zeigen kann. Die blutenden Kinder auf den Bildern sind real. Hier gibt es keine Bilder von dem Gefühl in Sderot zu wohnen, es gibt keinen grafischen Ausdruck für das Gefühl, das sich beim Luftalarm einstellt. Es gibt nicht einmal einen Verweis darauf. Trotzdem fanden sich in Gesprächen vor der Demonstration einige, die es wenigstens im Kopf haben.
Ein Mädchen, das mit ihren Schulfreundinnen hergekommen ist, sagt mir, sie fände es schlecht, dass Israel beschossen wird… sie möchte nur keinen Krieg und natürlich die Aufhebung der Blockade. Etwas gibt mir zwar das Gefühl, dass ich sie nicht auf den Demonstrationen nach Wiedererhebung einer eventuellen Waffenruhe sähe, mit einem Schild „Israelis haben auch ein Recht zu Leben“, aber schon dass sie dieses Zugeständnis macht, macht sie mir in diesem Moment zumindest kurz sympathisch.
Das ältere deutsche Ehepaar, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, endlich „die Stimme gegen die Juden zu erheben, weil die Deutschen ja genauso von deren Meinungsmaschinerie betroffen seien“ hingegen wird danach wohl nach Hause gehen und sich über seine Zionist Occupied Government beschweren. Unkenrufe über „die Merkel“ haben sie jedenfalls zuhauf. Für eine Sekunde überlege ich, sie damit zu trösten, dass der Handel mit dem Iran ja noch immer prächtig floriere, sehe dann aber davon ab um mich mehr dem friedlichen Geist der Demonstration widmen zu können.
Unser Betroffenheitschoreograph skandiert inzwischen „Intifada bis zum Sieg“ und bekommt einstimmige Antworten. Keiner der Friedensbewegten echauffiert sich darüber. Zu eingespielt ist die Kränkung schon, die Empörung über das Unrecht das geschieht.

So laufen sie dann am Museum für deutsche Geschichte entlang – Deutschland und Palästina, gemeinsam gegen Israel, im stetigen Singsang „Kindermörder Israel“, „Frauenmörder Israel“. Das Gemeinschaftsgefühl ist groß und aufgewühlt und es fällt stimmungsmäßig schwer, Widerworte gegen die Rufe, Bilder und die Menschen zu äußern: Wo sollten sie letztlich auch angreifen? Sowohl die Aussage, dass Kinder starben, wie auch die, dass Frauen starben ist vollkommen korrekt.
Mir ist ebenso klar wie den Menschen zu meiner Seite, dass jeder Tote einer zuviel ist: Das beschränkt sich nicht nur auf Frauen und Kinder, sondern gilt für jeden Menschen. Trotzdem ist ebenso klar, dass die Dynamik des Konfliktes erstens komplizierter und zweitens eine andere ist, als die, die hier dargestellt und an der sich abgearbeitet wird.
„Stoppt das Massaker in Gaza“… das kann nichts anderes heißen als „Befreit Gaza von der Hamas“, das kann nichts anderes heißen als „Gebt auch Arabern eine Chance in einem Land zu leben, in dem sie ihre Sexualität nicht zwangsnormieren müssen.“, das kann nichts anderes heißen als „Stärkt alle Kräfte, die für eine Selbstbestimmung der Frau stehen.“ und das kann letztenendes nichts anderes heißen als die einzige Kraft der Region zu unterstützen, die dazu die Schlagkraft hat. Solidarität mit Gaza und Solidarität mit Israel fallen letztlich in eins, jedenfalls wenn man den Menschen zugesteht, sich ihre Identität selbst zu wählen – unabhängig von völkischen, geografischen, ethnischen oder religiösen Zwangskollektiven.

Aber darum geht es hier nicht.
Es geht darum einen Frieden zu schaffen, der auf kulturellen Großräumen basiert. Oder auch darum „die fällige Überwindung des Staatsbegriffs im Völkerrecht [zu vollziehen ohne] in ein universalistisches Weltreich [überzugehen] und „das Völkerrecht aus einer bloß zwischenstaatlichen Ordnung zu einem Recht der Völker zu machen.“
Zitieren wir etwas weiter: „In [diesem neuen Völkerrechtsbegriff] haben wir den Kern einer neuen völkerrechtlichen Denkweise, die vom Volksbegriff ausgeht und die im Staatsbegriff enthaltenen Ordnungselemente durchaus bestehen lässt, die aber zugleich den heutigen Raumvorstellungen und den wirklichen politischen Lebenskräften gerecht zu werden vermag; die planetarisch, das heißt erdraumhaft sein kann, ohne die Völker zu vernichten und ohne, wie das imperialistische Völkerrecht des alten Staatsbegriffes in ein universalistisch-imperialistisches Weltbild zu steuern…“. Die hier beschlossenen Grundlagen des Antiimperialismus finden sich so letztlich bei jenen Menschen, von dem die allermeisten Teilnehmer der Demonstration nichts wissen wollen: Hier bei Carl Schmitt, dem nationalsozialistischen Philosophen des Reichs.
Die Deutschen, die hier auf die Straße gehen, drücken ihre eigene Befindlichkeit aus: Das Gefühl, durch kapitale – unvölkische und raumfremde, in der Terminologie Schmitts – Kräfte bedroht zu sein, eine Angst, die viele damit zu befrieden suchen, indem sie beim Anblick eines McDonalds betroffen den Kopf schütteln und stets den neusten George W. Bush Witz kennen.
Die raumfremden Mächte gestalten sich den Palästinensern als diejenigen, die Deutschland erfolgreich vertrieben hat: Juden, deren Gier sie zu den schlimmsten Gräueltaten antreibt, nachdem sie nun schon das Land stahlen, mit dem sie doch durch ihr Blut verbunden sind.

Die Ideologie von Blut und Boden steckt hier tief in den Knochen und wieder fällt es schwer, sich zur Wehr zu setzen gegen den Drang, darin etwas vernünftiges zu sehen – wenn es doch Frieden brächte. Und doch ist dieser Wunsch nach Frieden zu fix gedacht, begegnet er doch nicht zum einen der kapitalistischen Totalität, die die Menschen schon lange und unwiderbringlich entwurzelt hat und loslöste von „ihrem“ Grund, zum anderen nicht der objektiven Existenz derer, die stets verfolgt wurden eben weil sie als abstrakt und bodenlos erschienen: Nämlich der Juden.
Eine Mutter hält ein Schild in die Luft „Stoppt den Holocaust in Gaza“ und ihr schmerzerfülltes Gesicht gibt Ausdruck darüber, dass es ihr durchaus Ernst ist damit. Zur gleichen Zeit gehen über den Lautsprecherwagen Sätze wie: „Ihr bringt unsere Kinder um“ und „Wir sind nicht die Terroristen, ihr seid die Terroristen“ um die Fronten von Fremdgruppe und Eigengruppe endgültig zu klären. Gleichzeitig halten andere Menschen Verweise darauf in die Luft, dass Israel die modernsten Armeen und die modernste Tötungstechnologie der Welt verfügt. Für eine Sekunde stellt sich mir die Frage, wie schlecht israelische Piloten wohl zielen müssten, um tatsächlich mit dieser hochmodernen Tötungstechnologie und enormen Mengen an Sprengkraft nur die Anzahl an Menschen zu töten, die getötet wurden.
Dann fällt mir das „nur“ in meinen Überlegungen auf und ich verziehe – dieses Mal von mir selbst, nicht von der Demonstration – die auch genügend Gründe bietet – angewidert, das Gesicht. Ein paar Minuten versuche ich den gedanklichen Faux-pas vor mir zu rechtfertigen damit, dass ich einfach zu oft die Aufrechnereien hörte: Das Gerede von der Verhältnismäßigkeit und dass Qassams ja nur Feuerwerkskörper seien. Schließlich verzichte ich auf die Apologetik und räume mir selbst gegenüber ein, dass das genau die Art von Denken ist, die es zu vermeiden gälte.
Stattdessen fällt mir die nationale Identifikation ins Auge. Von welchen Kindern ist denn da die Rede, wenn von „unseren“ gesprochen wird, die von „euch“ umgebracht werden? Die wenigsten Anwesenden hatten wohl wirklich Kinder in Gaza und dennoch ist hier eben ein gefühltes Volk gegen ein anderes am Werk, mit den eifrigen Bekundungen niemals aufzugeben… Intifada bis zum Sieg eben.
Eine nationale Identifikation, die von der Linken – in Deutschland und überall da wo die deutsche Ideologie grassiert – mitgetragen wird, statt zu versuchen den Menschen bei der Emanzipation von eben diesen Verhältnissen zu helfen: Das ist nicht zu schaffen dort, wo Scharia und Umma den Alltag bestimmen, nicht eben dort, wo Frauen, Homosexuelle und schließlich alle anderen abgeurteilt werden nach religiösem Recht. Emanzipatorisch zu sein hieße auch einzuräumen, dass es überkommene Vorformen kapitalistischer Vergesellschaftung gibt, in die kein Rückfall stattfinden sollte und eben nicht die Schaffung eines (umma)sozialistischen Reiches, wie es beispielsweise der Spartakist mit einem – selbst für dessen Verhältnisse peinlichen – Plakat forderte.
Der Spartakist mal wieder.

An der französischen Straße verlasse ich schließlich dann die Demonstration mit einer Freundin. Die Straßen, die pünktlich zum Jahresanfang fleißig mit guten Vorsätzen und Absichten gepflastert wurden, werden mir zuwider.
Es bliebe zu hoffen, dass die Betroffenheit abgelegt und gemeinsam an der Lösung des Problems gearbeitet würde, statt wieder die Judenfrage hinaufzubeschwören und denjenigen Hassbrennern, die ihren Antisemitismus als Passion betreiben eine Absage zu erteilen. Das würde nicht nur den antisemitischen Kern ebenjener Ideologien brechen, die immer wieder zu einer regressiven Kritik des Nationalstaates à la Schmitt neigen, sondern hätte zudem nicht jenen perfiden Rassismus, der arabischen Menschen zwanghaft unterstellt, Armut könne sie nur dazu treiben, sich selbst als lebende Explosivkörper zu missbrauchen und fundamentalistischen Richtungen anzuhängen, während ebenjene fundamentalistischen Richtungen es letztendlich besorgen, dass in den betreffenden Ländern sich tatsächlich keinerlei Reichtum – auch ganz abgesehen von den Perfiditäten, die der Kapitalismus tatsächlich auch für ein säkulares oder laizistisches Palästina hätte – akkumulieren kann, weil sämtliche Energie in suizidale Operationen zur Verschlechterung der Lage gesteckt wird.

Vielleicht geht es um Frieden. Vielleicht geht es aber nur darum, die eigene Befindlichkeit zur Schau zu stellen und sich zu beweisen als der jeweils größte Menschenfreund, der jedem seinen „kleinen Spleen“ lässt – auch wenn dieser kleine Spleen darin besteht die Juden ins Meer treiben zu wollen.
Die Frage stellt sich letztlich, ob jene Kräfte, die sich noch immer „links“ nennen, bereit sich endgültig von „Blut und Boden“ zu lösen, der für einige traurigen – aber dennoch realen – Tatsache der Bodenlosigkeit, der abstrakten Realität des Kapitalismus ins Auge zu sehen und endlich zu begreifen, dass an einer Demonstration, auf der Transparente die Worte „Deutschland erwache“ über einem Davidsstern zur Schau stellen irgendetwas nicht stimmen kann.

Fotos: Hier.


11 Antworten auf “Gaza-Demo Berlin”


  1. 1 jude 04. Januar 2009 um 14:01 Uhr

    „Hoer mal auf scheisse zu labern. Gaebe es kein hamsawiya gaebe es kein Gaza. Die Israelis haetten sich dann auch Gaza geschnappt. Ihr wollt doch blossss die Palaestinenser raus aus Israel haben. Ihr habt uns doch in die letzte ecke (Gaza) getrieben um uns dort auch noch zu toten. Stopt den HOLOCAUST ihr ******. Es gibt keinen unterschied mehr zwischen einem Nazi und einem Juden es sind beide Rassisten. Ihr macht das was die Nazi’s mit euch gemacht haben EINE SYSTEMATISCHE MASSEN VERNICHTUNG.
    INTIFADA BIS ZUM SIEG“

    Ich lasse das mal zur Veranschaulichung stehen… wer da keinen Antisemitismus sieht, hat wirklich STARKE Probleme.

  2. 2 inga 04. Januar 2009 um 14:27 Uhr

    Nachfrage: was ist genau gemeint mit dem Wort „abstrakte Realität“?

  3. 3 anti 04. Januar 2009 um 18:17 Uhr

    Letztenendes ist das eine ziemlich unpräzise Formulierung, das ist mein Fehler. :)
    Gemeint ist die Tatsache, dass der Kapitalismus ein unpersönliches System ist, dessen Gesetzmäßigkeiten sich nicht mehr konkret am guten oder bösen Willen von einzelnen festmachen lassen, sondern in dem die vorgeblichen Individuen letztenendes Charaktermasken des Kapitals sind und ihre Aufgabe in der kapitalistischen Reproduktion wahrnehmen. Einer abstrakten Realität lässt sich natürlich auch nicht ins Auge sehen… und vielleicht liegt grade darin die Wahrheit innerhalb falscher Verhältnisse.
    Die Einheit von Schein und Realität zu verstehen, dass der Wert eben nicht nur Imagination ist, aber deshalb noch lange nichts reales… dass bestimmte Verhaltensweisen zwar von Subjekten ausgehen, aber deshalb noch lange nicht individuell sind und umgekehrt trotzdem eine Verantwortung für das Handeln dennoch übernommen werden kann. Dergleichen.

  4. 4 HPH 07. Januar 2009 um 12:13 Uhr

    Was WIRKLICH geschah damals:
    http://terrorismawareness.org/what-really-happened/

    Auch wenn linke und moslemische Geschichtsfaelscher (in Bruederschaft mit den Nazis) seit Jahrzehnten versuchen etwas anderes herbeizufaelschen….

  5. 5 name: 08. Januar 2009 um 11:21 Uhr

    Liebe Leser, was wollt Ihr denn erwarten?! Es ist eindeutig, dass der Verfasser dieses Textes- ein „wanna be“ Interlektueller, mit den Juden sympathisiert! Lasst solche Menschen doch schreiben, was Sie wollen, denn unsere Meinung ist sowieso nicht gefragt, denn wenn ja, dann heisst das wieder : „wir sind ANTISEMITISTEN“!

  6. 6 M 08. Januar 2009 um 12:31 Uhr

    @ name:

    Sach ma, issas jetzt Realsatire was Du da hingekleistert hast? So schlecht kann man doch gar nicht schreiben… „Interlektueller“? Ernsthaft?

  7. 7 anti 08. Januar 2009 um 12:43 Uhr

    Wanna-be Interlektueller, bitte schön. :)

  8. 8 Huurz 10. Januar 2009 um 18:01 Uhr

    Ein Reporter der Neuen Zürcher Zeitung hat mir einmal geschrieben, dass es vollkommen sinnlos sei, die antideutsche Bewegung und ihr Geschwafel in „bahamas“ oder Lizas Welt, in achgut.de und in politically incorrect wirklich zu lesen. Es gibt sehr sehr viel an den Terroristen der Hamas zu kritisieren – zum Beispiel würde jede „Rechtfertigung“ der Selbstmordattentate, oder auch nur das oft genannte „Verständnis“ (???) für das Zersprengen von Bussen mit unschuldigen Menschen für mich zeigen, dass die Person, mit der ich da rede, eine der absurdesten Grausamkeiten der Menschheit noch schön redet. Aber die Kritik solcher Dinge liest man besser nicht aus dem Land der Täter – und eine solche Uni-Bewegung wie die „Anti“deutschen gibt es nirgendwo sonst. In Israel lacht man über die allermeisten von ihnen, wie ich weiss. Es ist fast schon lustig, dass in Zeiten der universitären Zwangscoolness grade eine so verbohrte Gruppe wie diese eine kleine Minderheit bildet… Besseres zu der grauenhaften Spirale des Mordens findet man überall anders, aber nicht grade viel in Deutschland.

    Wobei nun weder politically incorrect noch achgut Antideutsch sind. Nevermind though.

  9. 9 berlinerbutze 14. Januar 2009 um 13:37 Uhr

    @name:
    Gut das du gleich in die Opferrolle geschlüpft bist. Und wie isses da so? Mollig, wah?

  10. 10 zukunft 17. Januar 2009 um 20:16 Uhr

    Ausgezeichneter Beitrag, Danke!
    Ich frage mich die ganze Zeit, vor wem die vielen arabischen Protestanten eigentlich geflüchtet sind, jetzt hier leben, ganz gross für den „Frieden“ auf die Strasse gehen, ihren Hass ausleben sowie sich ihre eigenen Realitäten schönreden und zurechtstaffieren?
    Könnte es sein, dass sie einfach zu feige sind, sich unter die Knute Ihrer achso heiligen Hamas zu begeben.
    Bemerkenswert alllerdings ist, dass in einem Rechtsstaat solche Hetze ohne Konsequenzen aufgeführt werden darf.
    In Gaza wäre dieses Problem der anderen Meinung wohl schnell erledigt.
    Naja und wenn es um Diktatur geht, waren sich Linke und Rechte schon immer einig.

  11. 11 hajenu 18. Juli 2010 um 17:47 Uhr

    Es ist interessant, diesen Artikel über die Demo heute noch einmal zu lesen. Ich finde ihn auch heute noch sehr gut geschrieben.
    Diese Demo ist wie viele andere danach und ähnlich gelagerte Aktionen – wie zum Bsp. die Gaza-“Friedensschiffe“ – dazu geeignet Israel zu diskreditieren.
    Sicherlich gibt es in Israel auch falsche Entscheidungen, womit sich dann aber auch auseinandergesetzt und über zukünftige Vorgehensweisen nachgedacht wird, um Menschenleben zu schützen. Der Missbrauch von Menschen und das Vorschieben von Frauen und Kindern als Schutzschilde findet ich aber nur bei Palästinensern!

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