Wenn Deutsche zu sehr lieben…

Madeleines - Gehaltvoll und gut.

Da der vorhergehende Eintrag weitgehend – nicht zuletzt vermutlich aufgrund szenefixierter Befindlichkeiten – missverstanden wurde als ein „Angriff auf Opfer sexualisierter Gewalt“, teilweise gar als „Hohn“ interpretiert wurde, sei noch einmal an dieser Stelle – bis zur Formulierung eines eigenständigen Positionspapieres auf die großartigen Texte der Gruppe „Les Madeleines“ hingewiesen, die auch als eine von wenigen es schafften, eine umfassende, diskussionswürdige Kritik am Papier der Bahamas zu erstellen.

Zunächst jedoch sei verwiesen auf ihr Papier zur „desexualisierten Nacktheit“, die ja so vielfach eingefordert wurde.
Er findet sich hier:
Wenn Deutsche zu sehr lieben Teil 1
Wenn Deutsche zu sehr lieben Teil 2
Wenn Deutsche zu sehr lieben Teil 3.

Die Kritik am Papier der Bahamas, die schon daher lesenswert ist, dass sie sich nicht eben als Angriff auf den Angriff gegen das Strafbedürfnis versteht, findet sich hier: „Gedanken zum Frühlingsanfang“.

Damit sei all jenen, die Polemik gegen den deutschen Konsens mit Kritik an feministischen Positionen (die, so sie noch halbwegs ernstzunehmen sein wollen, schon deshalb ersterem widersprechen, weil sie sich einen Universalismus von Werten gegen das Patriarchat einfordern) verwechseln, zunächst noch etwas Lesestoff zur Weiterbildung an die Hand gegeben, solange das in einem dem Gegenstand genügenden Umfang hier noch nicht geleistet werden kann.