Nachruf auf einen Deutschen – Liedermacher Michael Müller ist tot.

Beerdigungsspirituosen.

Nachruf auf einen Deutschen – Liedermacher Michael Müller ist tot.

Mit Michael Müller stirbt ein weiterer Deutscher und hinterlässt trauernde Kameraden.
Das Antiblog spricht sein Beileid aus.
Beileid für all‘ jene nämlich, die noch glauben oder glauben müssen, Müllers Tod sei es wert auch nur eine Träne zu vergießen, oder für eine Sekunde den Mundwinkel zu verziehen.
Michael Müller war zeitlebens, zumindest ab jenen Tagen, in denen er in die Öffentlichkeit trat, ein Mensch, der keinen Hehl daraus machte, was er von Juden und Jüdinnen, Homosexuellen und anderen Menschen hielt, die nicht seinem bornierten Weltbild entsprachen.
Spätestens die unverhohlene Drohung, mit sechs Millionen Juden finge der Spaß erst an, weist ihn als potentiellen Mörder aus. Verstanden werden kann er nicht mehr, er bewegt sich noch unter der Kritik – sein einzelnes Schicksal steht, wie er sich das immer gewünscht hätte, als pars pro toto der deutschen Gesellschaft.
Er ist das wahrhaftige Sinnbild des Verbrechers, der soweit unter dem Niveau der Humanität bleibt, dass er nur noch zum Gegenstand des Scharfrichters werden kann.
Wir wünschen seinen Freunden und Freundinnen, dass sie ihre Trauer dadurch überwinden, dass sie ihn in Erinnerung behalten wie er war:
Als aufgedunsenen Deutschen, der gequält war von paranoiden Wahnvorstellungen übers Weltjudentum, schon lange bevor auch noch seine letzten Gehirnzellen von einem Tumor dahingerafft wurden.
Als bekennenden Mörder und Faschisten, der es genoss, die Verbrechen der Menschheit zu trinktauglichen Gassenhauern umzudichten.
Kurzum, als Menschen, über dessen Tod man sich freuen müsste… bliebe da nicht noch ein letztes, mit Erich Fried:

(Auszüge aus: Auf den Tod des Generalbundesanwaltes Buback.)

Dieses Stück Fleisch
war ein Mensch
und wäre wahrscheinlich

ein besserer Mensch
gewesen
in einer besseren Welt.
(…)
Es wäre besser gewesen,
ein Mensch wäre nicht
so gestorben.

Es wäre besser gewesen,
ein Mensch hätte nicht
so gelebt.

Man kann nicht anders, als den Angehörigen ein letztes Mal verspätet Beileid auszusprechen.
Nicht zu Müllers Tod. Zu seinem Leben.


15 Antworten auf “Nachruf auf einen Deutschen – Liedermacher Michael Müller ist tot.”


  1. 1 A. 07. Juni 2009 um 18:32 Uhr

    Gut geschrieben! ;)

  2. 2 michaels kadaver 12. Juni 2009 um 1:02 Uhr

    Ihr seid doch einfach nur arm. Michael Müller war ein mann der sich sorgen um seine heimat und sein volk gemacht hat! soll er deshalb ein schlechter mensch gewesen sein? NEIN er war ein guter mensch.

  3. 3 anti 12. Juni 2009 um 9:22 Uhr

    Wenn hier jemand meint, er könne dem verrottenden Kadaver des Mordbuben auch noch „ein Ruhe in Frieden“ wünschen, täuscht sich die oder der betreffende offenbar über die Natur dieses Blogs. Wir sind hier mitnichten liberal, was von dem Kommentar stehenblieb, ist nur zu Dokumentation der Realitätsverweigerung und der Unfähigkeit auf die Tatsache des Aufrufens zum Mord einzugehen.

  4. 4 Odins enkel 19. Juni 2009 um 12:46 Uhr

    Geschwafel Geschwafel Geschwafel, das offensichtlich nicht verstanden hat, was gemeint war, als gesagt wurde, dass solche Kommentare nicht geduldet würden.

  5. 5 Nein 07. Juli 2009 um 23:10 Uhr

    Hier stand noch jemand, der nicht verstanden hat, dass er hier keine Meinungsfreiheit hat, schon gar nicht, was die Relativierung von Michaels Mordaufrufen anbelangt.

  6. 6 Tcuki7 26. Juli 2009 um 22:36 Uhr

    Michael Müller war trotzdem mutig seine Meinung offen zu sagen, auch wenn man ihn dafür anfeindete. Davon sollte es mehr Menschen geben. Die meisten Deutschen lassen sich ja alles gefallen….

  7. 7 tuhki 26. Juli 2009 um 22:37 Uhr

    Michael Müller war trotzdem mutig seine Meinung offen zu sagen, auch wenn man ihn dafür anfeindete. Davon sollte es mehr Menschen geben. Die meisten Deutschen lassen sich ja alles gefallen. Euch antideutschen Maden trauert jedenfalls keine Sau nach, wenn ihr mal abnibbelt….

  8. 8 tuhki 26. Juli 2009 um 22:39 Uhr

    Selbst viele eurer „linken“ Brüder finden euch doch zum kotzen. Oder warum bekommt ihr selbst auf Antifa-Demos von den eigenen Leuten Schläge ?

  9. 9 tuhki 26. Juli 2009 um 22:50 Uhr

    Sie schreien für den Krieg, wenn wieder ein Krieg der Imperialisten droht oder geführt wird und nennen das Befreiung oder Notwehr Israels, alle Kritiker der zionistischen Rassisten bezeichnen sie als Nazis, schwenken USA- und Israelfahnen. Oder sie sagten 2005 zur totalen Zerstörung einer der schönsten deutschen Städte Dresden und den Tod unzähliger Menschen im Feburar 1945: „Es ist nicht schade um Dresden.“ Wir empfahlen den Dresdnern damals, sie sollten diesen Typen eins auf Maul geben. Das hätten sie wahrlich verdient.[1]

    Quelle: Kommunisten-online.de

    Da haben sie recht !

  10. 10 Bleb 22. Juli 2010 um 10:10 Uhr

    Tragische Geschichte, denn wenn man sich beispielsweise seine damalige Videobotschaft ansieht, die ja quasi zu seinem letzten öffentlichen Wort wurde, wird klar, dass der Mann wirklich schwer paranoid gewesen sein muss. Sich alleine aufgrund aus der Luft gegriffenen Begründungen gegen die Meinung von Ärzten zu stellen, und die vorgeschlagene Therapie auszuschlagen (Keine Chemotherapie: Er habe die „Dollarzeichen“ in den Augen der Ärzte gesehen, keine OP: Er behandelt seinen tennisballgroßen Hirntumor lieber selber durch Rohkost und einer „gesunden Lebensweise“) ist wohl mehr als alarmierend. Dass ihm niemand ins Gewissen reden konnte? Vermutlich war sein Umfeld tragischerweise ebenso verblendet. Und wie, wenn nicht mit vollkommen ausufernder Paranoia, lässt sich bitte erklären, weshalb er den Ärzten des Krankenhauses einer „linken Hochburg“ die Unprofesionalität attestiert, ihm aus politisch motivierten Gründen vorsätzlich einen Sehnerv zu durchtrennen? Kann ein erwachsener Mann so etwas wirklich glauben?
    Vollkommen unabhängig von seiner politischen Motivation ist es einfach tragisch, dass ein Menschenleben hier wohl hätte gerettet werden können, wenn dessen Geist nicht so vollkommen verblendet gewesen wäre. Wie man sich anmaßen kann, seinen Gesundheitszustand besser beurteilen zu können als studierte Fachärzte, und lieber auf eine mehr als zweifelhafte Eigentherapie setzt, die sich schon für den interessierten Laien sehr dubios anhört, anstatt sich von Vollprofis behandeln zu lassen, wird mir wohl für allezeit ein Rätsel bleiben.

    BTW: Dass der Tod eines Menschen, egal wessen, so zelebriert wird, finde ich einfach daneben.

  11. 11 anti 22. Juli 2010 um 10:14 Uhr

    Ich finde, zelebrieren sieht anders aus, aber gut. :)

  12. 12 euer feind 29. Juli 2010 um 1:07 Uhr

    ich finde es beschämend einen ordentlichen deutschen liedermacher sogar auch noch nach seinen tod, das „leben“ schwer machen zu wollen. Niemand hat das Recht über einen Toten zu hetzen…. Nicht mal ihr!!!!!!

  13. 13 Martin Wiese 26. Dezember 2010 um 21:17 Uhr

    Ihr feigen Schweine!!!!

    Über einen aufrechten und ehrenwerten Kameraden, Deutschen, so hinterhältig herzuziehen ist eure Art, nennt eure Namen und ihr werdet sehen wie es sich anfühlt!!!
    Dieser Mann ist mehr wert gewesen als ihr und eure Brut jemals sein werdet, verreckt an eurer Feigheit, es gibt Deutsche die dies für euch einrichten werden!!!

    Ihr könnt aber auch zu mir kommen, die verschissene Antifa in meiner Gegend kennt sicher meine Adresse, dann wird euch das Inferno blühen ihr … nein ihr seit niemand, ihr seit nur tot!!!!

    Martin Wiese

  14. 14 bob 28. März 2012 um 18:35 Uhr

    ich pisse auf sein nazigrab. ihr sollt alle sterben ihrnazi-untermenschen.

  15. 15 Skin69 31. Mai 2012 um 18:28 Uhr

    Er hatte was gegen Homosexuelle-können auch nix dafür das sie so sind.Er hatte auch noch was gegen Juden,aha hat er welche gekannt?Ein krankes Weltbild,wie einst Hitler!

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